Die Philosophin, die keine sein wollte: Zum 50. Todestag von Hannah Arendt
Anlässlich des 50. Todestags von Hannah Arendt (1906-1975) am 4.12.2025 lädt praefaktisch dazu ein, Beiträge einzureichen, die sich mit ihrem Werk und ihrem politischen Denken auseinandersetzen. Arendts Analysen zu Totalitarismus, Verantwortung, Macht und Öffentlichkeit haben bis heute nichts an Relevanz verloren. Im Gegenteil: In einer Zeit politischer Krisen, demokratischer Erosion und globaler Herausforderungen stellt sich die Frage nach der Aktualität ihrer Politischen Theorie, die keine Philosophie sein will, neu. Wir freuen uns über Beiträge, die Arendts Denken würdigen, es weiterdenken oder auch kritisch hinterfragen. Besonders willkommen sind Perspektiven, die ihre Theorien auf gegenwärtige politische Phänomene anwenden oder ihre Bedeutung für heutige Debatten sichtbar machen. Der Themenschwerpunkt erscheint ab Herbst 2025 auf praefaktisch.
Wer sich mit einem Beitrag zu diesem Thema beteiligen möchte, schickt bitte eine E-Mail an: sarah.stroemel@ur.de
Bisherige Beiträge zum Thema
- Hannah Arendt als ‚die Philosophin, die keine sein wollte‘?! – in philosophisch-kritischer Reflexion
- Hannah Arendt über das Versprechen in der Politik
- Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776, wiedergelesen. Zum 250. Jahrestag der Declaration of Independence
- Arendt und Rassismus: Fehlurteile einer großen politischen Theoretikerin[1]
- Welchen Sinn hat es, von einem „bösen Denken“ zu sprechen?
- Vita Activa: Die Aufgabe der Übersetzerin
