Frauen in der Philosophiegeschichte
Ein Blick in historische Einführungen in die Philosophie genügt: Darstellungen der Philosophiegeschichte sind vorwiegend weiß und männlich geprägt.
Dabei ist es nicht so, als hätte es philosophierende Frauen bis vor dem letzten Jahrhundert nicht gegeben. Im Gegenteil, es gab einen regen Austausch in verschiedenen zum Beispiel literarischen Formen (etwa der Briefwechsel zwischen Elisabeth von der Pfalz und René Descartes). Frauen sind jedoch nach wie vor in der Philosophiegeschichte zu wenig sichtbar.
Aktuelle Projekte wie das Verbundprojekt “Bildersturm” (Universität Göttingen), die Arbeitsgemeinschaft “Frauen in der Philosophiegeschichte” (DGPHIL) oder der Verein “Society for Women in Philosophy” (SW*IP) haben es sich unter anderem zum Ziel gesetzt, männlich dominierte Darstellungen der Philosophiegeschichte aufzubrechen und Frauen sichtbarer zu machen.
Wir laden zu Blogbeiträgen ein, die sich gezielt mit den philosophischen Theorien von Frauen in der Philosophiegeschichte auseinandersetzen, das Thema „Frauen in der Philosophiegeschichte“ auf einer Metaebene behandeln oder Projekte vorstellen wollen, die solche Themen angehen.
Beiträge und Beitragsideen zu diesen und verwandten Themen können gerne an Karen Koch [Karen.Koch@unibas.ch] und Jonas Ouass [Jonas.Ouass@hhu.de] gesendet werden.
