Das Böse
Glaubt man den Debattenbeiträgen nicht nur meinungsstarker Medien, hat das Böse seit geraumer Zeit Konjunktur. Verteufelt werden nicht nur einzelne Selbstmordattentäter und Terrororganisationen, sondern rundweg auch politische Widersacher oder ganze geopolitische Bündnisse („Achse des Bösen“).
Doch auf welche unterschiedlichen Arten wurde das Böse (philosophie-)historisch definiert? Welche Positionen vertreten Denker*innen heute zur Frage des Bösen? Und wie lässt sich verstehen, dass Menschen böse handeln?
Der Themenschwerpunkt möchte das Böse sowohl theoretisch, definitorisch und als intellektuelles Problem beleuchten als auch unter individuellen, gesellschaftlichen und moralphilosophischen Gesichtspunkten.
Anregungen und Beitragsvorschläge können gerne an wamssler@praefaktisch.de gesandt werden.
Bisherige Beiträge zum Thema
- Wenn der Mensch sich selbst verliert: Das Böse bei Karl Jaspers
- Böse neue Welt: Vom Vertrauen dem Absoluten gegenüber in den Zeiten der Verstandeszivilisation
- Die drei unterschiedlichen Formen des Bösen – Maimonides und Leibniz als jüdisch-christliche Symbiose
- Das Böse im Recht
- Welchen Sinn hat es, von einem „bösen Denken“ zu sprechen?
