
Hannah Arendt als ‚die Philosophin, die keine sein wollte‘?! – in philosophisch-kritischer Reflexion
von Frauke A. Kurbacher (Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV))
Wer in klassisch-philosophischen Nachschlagewerken wühlt, wird zumeist nicht auf Philosophinnen stoßen – mit einer Ausnahme: Hannah Arendt. Und eben diese große Denkerin des 20. Jahrhunderts und darüber hinaus will gar keine Philosophin gewesen sein? Na, toll! Aber ist das zutreffend – und wenn, inwiefern? Die titelgebende Annahme der ganzen Ausgabe von praefaktisch und auch von diesem Blog – war sie programmatisch für Arendt selbst? Genau das wird zu reflektieren sein.
Fakt ist, dass Hannah Arendt mit ihren bahnbrechenden und bis heute maßgeblichen Werken zu den großen Denkerinnen gehört – und zwar weltweit betrachtet. Zu ihren bedeutenden Schriften zählen insbesondere ihre Totalitarismus-Studien, aber eben auch jene zu den geistigen Tätigkeiten, vor allem dem Urteilen, auch wenn gerade dieses Buch ungeschriebenes Fragment geblieben ist. Die Anerkennung als große Denkerin politischer Theorie, wie sie zumeist gehandelt wird, gilt gerade auch, weil ihre Gedanken nicht unbestritten sind. Wie alles Philosophieren und Denken von Güte ist es eben ein kritikfähiges und kritikwürdiges Denken und Schaffen.
Dann lässt sich weiter konstatieren, dass es sich bei dem Nachsatz: „die keine sein wollte“, um eine Mutmaßung, Hypothese, ein Interpretationsangebot handelt, dem die – und ich nenne bewusst provokativ die Bezeichnung: – Philosophin Arendt insbesondere mit einer Äußerung Nahrung gegeben hat. Es handelt sich um eine Bemerkung in dem legendären Interview, das Günter Gaus 1964 mit ihr führte, und in dem sie diese von ihm angebotene Bezeichnung Philosophin für sich zurückgewiesen hat.[1]
Daraufhin lässt sich fragen, warum man keine Philosophin sein will. Was steckt hinter dieser Ablehnung, die Hannah Arendt im Gespräch mit dem Journalisten Gaus „zur Person“ verlautbart hat?
Diese Negation, die ja als rhetorischer Bescheidenheitsgestus gelesen werden kann, steht zugleich im Kontext einer philosophischen Tradition, deren kritische Befragung und Revision sich Hannah Arendt auf die Fahnen geschrieben hat. Sie nimmt sich dabei diese Tradition nicht nur in der Weise vor, wie wir uns alle als Denkende an denen vor uns abarbeiten. Wie viele ihrer Zeitgenossinnen und -genossen geschieht dies auch bei vor einem spezifischen zeitgeschichtlichen Hintergrund. Denkende haben spätestens nach 1945 zeitdiagnostisch nicht nur wissen wollen, warum diese geistesgeschichtliche philosophische Herkunft NS-Ideologie, Diktatur, Totalitarismus und Faschismus trotz allen Humanismus‘ nicht nur nicht verhindern konnte, sondern sie fragen kritisch danach, inwiefern die ideengeschichtliche Abkunft unter Umständen sogar einen Nährboden für die Verwerfungen, die Gräuel bis hin zum Zivilisationsbruch bereitet hat.
Da Hannah Arendt wie viele ihrer Kollegen und Kolleginnen eklatante Defizite im abendländischen Geistesdenken entdeckt, sich z.B. zu wenig mit Freiheit und Verantwortung auseinandergesetzt, zu wenig auf Urteilskraft gebaut und das „Bezugsgewebe zwischen den Menschen“ zu wenig in den Blick genommen zu haben, bietet auch dies eine Folie, um sich von dieser tradierten Philosophie, die offenbar in Teilen fehlgelaufen ist, zu distanzieren.
Gleichwohl ist Arendts Beschäftigung mit Philosophie von Jugend an bis zu ihrem Tod so eindeutig und ausgeprägt, dass in der Aussage, keine Philosophin zu sein, eher die darin liegende Provokation hervorsticht, als dass sie wortwörtlich genommen werden könnte.
Da sich der Gedanke bis heute innerhalb der Philosophie hält, dass man sich die Bezeichnung ‚Philosoph‘ nicht selbst geben, sondern nur von Anderen so wahrgenommen und gleichsam als Auszeichnung zuerkannt bekommen kann, liegt der Verdacht nah, dass allzumal in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Zustimmung zu dieser Bezeichnung auf Anfrage eines Journalisten (also niemandem aus der Wissenschaft) und dann noch an eine Frau gerichtet, nur als Affront oder Anmaßung empfunden und beurteilt worden wäre. Bis heute bezeichnen sich die Denkenden lieber als Philosophierende, betonen also die Tätigkeit und mit ihr den andauernden Versuch, sich dem zu Denkenden, das immer größer ist als man selbst, zu zuwenden und anzunähern. So betrachtet wäre es dann eine ernstzunehmende Selbstbescheidung, weniger vor einem möglichen Publikum, als eben vor der Sache – oder besser: dem Phänomen selbst.
Der ablehnende Gestus hat aber natürlich auch eine mögliche strategische Seite. Heute finden wir ‚Philosophin‘ und ‚Philosoph‘ zunehmend als schlichte Tätigkeits- oder Berufsbezeichnungen und gerade für Frauen ist es vermutlich irgendwann sehr wichtig und entscheidend geworden, diesen Status einfach für sich zu reklamieren – angesichts von Jahrtausenden des Übersehen-, Übergangen- und fast noch schlimmer, weitenteils von höherer Bildung Ausgeschlossen-Seins.
Da bis heute aber weder Einigkeit noch Selbstverständlichkeit dem Philosophinnen-Sein gegenüber besteht, kann geahnt werden, wie exorbitant sich die Existenz einer Philosophin von den 20er bis zur Mitte der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, also dem Zeitraum des tätigen Schaffen Arendts, in einer Männerinnung ausgenommen haben muss. Und mit einer solchen philosophischen Existenz hatten die Kollegen es zweifelsohne bereits seit Arendts Studium in Freiburg, Heidelberg und Marburg zu tun. – Wenn es eine Strategie war, die Anerkennung als Philosophin öffentlich abzuwehren, ist sie im Fall Arendts voll aufgegangen.
Die, die es nicht sein will, die öffentlich Widerstand gegen diese Zuschreibung erhebt und lässig an den Tag legt, nur eine politische Theoretikerin zu sein, nimmt man in den Halbgötterolymp der Philosophen auf. – Dabei macht Arendt zugleich klar, dass sie ihr Geschlecht beim Denken nicht sonderlich bedenkt und es sie auch nicht interessiert und vertritt damit eine Position, die das Philosophieren auf eine konstruktiv-produktive Weise jenseits von Geschlechterzuschreibungen versteht, wiewohl Arendt selbst über die Akzentuierung des Urteilens, das immer auch auf Erfahrung und Erlebtes rekurriert, gleichfalls die Konkretion, das Konkrete einer Lebenswirklichkeit wieder mit in das Philosophieren qua Urteilskraft hineinholt.
Neben dieser hier angespielten großen Dimension philosophischer Kritik hat Arendts denkwürdige Zurückweisung aber auch weitere Dimensionen und ist vielschichtig. So lässt sich weiter reflektieren, was es bedeutet, wenn dies eine Frau in einer bis heute hierzulande stark bis ausschließlich von Männern geprägten Domäne sagt.
Im Gaus-Interview erwähnt sie, dass es nach ihrer Einschätzung Tätigkeiten gäbe, die Frauen nicht gut stünden, z.B. das Befehlen – wir ahnen: Arendt und Feminismus ist eine komplexe Angelegenheit und nichts, was sich in Kürze hier abhandeln ließe. Aber diese auf den ersten Blick vielleicht etwas altmodisch anmutende und gleichwohl deutungsflexible Äußerung Arendts ließe sich durchaus hinsichtlich des Bereichs lesen, der mit Befehlen assoziiert wird: das Militär, und wäre dann auch als Kritik an männlichen Affinitäten zu Kampfeslust, Kriegsbereitschaft bis Kriegswillen zu verstehen. Diese Aussage wird von einer weiteren flapsigen Bemerkung ihrerseits flankiert, wenn sie darauf hinweist, dass Männer immer wirken wollten, sie aber wolle verstehen. Es handelt sich dabei um einen Satz, der als ihr berühmtes Credo: „Ich will verstehen“ – einen wichtigen Zugang zu ihrem Denken bis heute darstellt.
Eine Kritik am (männlichen) Militarismus und Kriegswütigkeit lässt sich nachvollziehen, schließlich haben – wiewohl es auch Unterstützerinnen, Mitläuferinnen und Täterinnen im NS gab – die Weltgeschicke im Umfeld der beiden Weltkriege nahezu ausschließlich Männer bestimmt, Anzugträger international sozusagen.
Vielleicht gehört dieses strategische Moment aber in ein noch größeres Feld. Arendt bezieht sich zeitlebens und kokettiert auch ein wenig damit, auf das „Mädchen aus der Fremde“ (Titel eines Schiller-Gedichts), d.h. mit einer Fremdheit, die ein Phänomen, eine Lebenswirklichkeit bezeichnet, die letztlich alles immer ein wenig fern rückt, nie vollständige Identifikation oder Zustimmung ist, sondern ein Verhältnis kritischer Zurückhaltung wie Distanz, aber damit auch ein philosophisches Verhältnis, wenn das Philosophische aufklärerisch als genuin kritisch begriffen wird. Und doch drückt sich in dieser Fremdheit explizit ein besonderer Bezug zur Welt aus, die Arendt als Welthaftigkeit ein Gütekriterium ist – und ein Zuhause findet sich für sie dort, wo Freunde und Freundschaft sind. Genau dieser Bezug zur Freundschaft – für Arendt alle Phasen ihres bewegten Lebens hindurch trotz Verfolgung, Flucht oder Zeiten größten Angefeindetseins gelebte Wirklichkeit – ist gleichfalls der Philosophie als philia (Freundschaft) zur sophia (Weisheit) eigen und konstitutiv.
Von wissenschaftlicher Warte wäre bei der Sondierung Arendts als Philosophin, die keine sein wollte, mindestens methodisch klar, dass Selbstaussagen von Künstler*innen, Autor*innen und eben Philosoph*innen grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen sind, alldieweil Person und Werk nicht einfach gleichgesetzt werden können. Aber sie sagen natürlich auch etwas aus – nur was?
Die, die auf die Frage nach der Triftigkeit ihrer Selbstaussage, keine Philosophin sein zu wollen, Antworten geben könnte, können wir nicht mehr fragen. Aber in der Denkwürdigkeit ihrer deutungsoffenen und gleichzeitig ‚knackigen‘ Aussagen zieht sie uns – weniger als methodischem Kniff, denn als Einladung – ins Denken, in die Reflexion hinein. Vermutlich hätte sie auch dazu einen spannenden Kommentar gehabt, mit dem sie uns wieder etwas zu denken gegeben hätte. Dies ist dann auch wohl das, was wir mit der Philosophin Arendt wirklich feiern: das Denken selbst, – bekanntlich in ihrem Dafürhalten auf Pluralität basierend, etwas, das mit der Relation zu Anderen zu tun hat und gleichfalls mit unserem Selbstverhältnis, etwas, was von Grund auf durchaus gefährlich ist und natürlich „ohne Geländer“. Gratulation: Mit der Jubilarin Arendt als Philosophin, die keine sein wollte, feiern wir das Philosophieren!
Frauke A. Kurbacher, Prof. Dr. phil. habil., 2004 – 2017 Lehre an der Freien Universität Berlin, derzeit Professur für Ethik, Interkulturelle Kompetenz und ethisch-sozialwissenschaftliche Personalführung an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV) in NRW und Lehre an der Universität Münster und der Philipps-Universität Marburg sowie Redaktionsmitglied von HannahArendt.net; Gründung und Leitung des Internationalen interdisziplinären Arbeitskreis für philosophische Reflexion (IiAphR). Forschungsschwerpunkte: Urteilskraft- und Aufklärungsforschung, Philosophie der Haltung, Studien zum Rechtsextremismus, Philosophie der Migration, Kosmopolitismus, Sozialphilosophien von Freundschaft und Liebe sowie Interpersonalitätstheorien, Thomasius, Kant, Arendt u.a.
Publikationen (Auswahl):
„Selbstverhältnis und Weltbezug – Urteilskraft in existenz-hermeneutischer Perspektive“. In. Philosophische Texte und Studien. Hildesheim/Zürich/New York 2005 (Georg Olms Verlag).
”Zwischen Personen. Eine Philosophie der Haltung”. Würzburg 2017 (Königshausen & Neumann).
Hannah Arendt: Der Liebesbegriff bei Augustin. Versuch einer philosophischen Interpretation. Mit einem einleitenden Essay v. Frauke A. Kurbacher, Registern v. Christine Albrecht u. Übersetzungen aus dem Lateinischen u. Griechischen v. Kirsten Groß-Albenhausen Hildesheim/Zürich/New York 2006 (Olms-Verlag).
Was ist Haltung? Begriffsbestimmungen – Positionen – Anschlüsse. Hrsg. v. Frauke A. Kurbacher u. Philipp Wüschner. Würzburg 2016 (Königshausen & Neumann).
Hannah Arendt: Der Liebesbegriff bei Augustin. Versuch einer philosophischen Interpretation. Mit einer Einleitung und Anmerkungen hrsg. v. Frauke A. Kurbacher. (Philosophische Bibliothek Bd. 688.) Hamburg 2018 (Felix Meiner Verlag).
Redaktion der Edition von HannahArendt.net zum Thema „Kosmopolitismus“, 12/2022.
„Urteilskraft als Prototyp – Überlegungen zur ästhetisch-reflektierenden Urteilskraft im Anschluß an Kant“. In: Urteilskraft und Heuristik in den Wissenschaften. Beiträge zur Entstehung des Neuen. Hrsg. v. Frithjof Rodi. Weilerswist 2003 (Velbrück-Verlag). S. 185-195.
„Liebe zum Sein als Liebe zum Leben“. Einleitender Essay zu Hannah Arendts Dissertation. In: Hannah Arendt: Der Liebesbegriff bei Augustin. Versuch einer philosophischen Interpretation. Hrsg. v. Frauke A. Kurbacher. Hildesheim/Zürich/New York 2006 (Olms). S. XI-XLVI.
„Interpersonalität zwischen Autonomie und Fragilität – Grundzüge einer Philosophie der Haltung“. In: Was ist Haltung? Begriffsbestimmungen – Positionen – Anschlüsse. Hrsg. v. Frauke A. Kurbacher u. Philipp Wüschner. Würzburg 2016 (Königshausen & Neumann). S. 145-162.
“The Power of Judging – or How to Distinguish ‘Indifference’ in Kant and Arendt. Some Critical Notes on the Structure of Activities”. In: Estudos Iberoamericanos. Hrsg. v. Wolfgang Heuer u.a., Porto Alegre, Dezember 2017.
„Zwischen ‚Verwurzelung‘ und ‚Bodenlosigkeit‘. Gedanken zu einer ‚Philosophie der Migration‘“. In: KWZ, 2. Jg., Heft 1, S. 21-34. Berlin 2018 (de Gruyter).
„Selbst und Haltung. Zu einer kritischen Reformulierung des Personbegriffs“. In: Identitäten des Selbst. Beiträge zu einem transdisziplinären Problemfeld. Hrsg. v. Rainer Adolphi. Berlin/Münster 2019 (Lit-Verlag). S. 33-51.
„Migration und Weltbürgerlichkeit – Zum konstitutiven Reflexionsverhältnis zwischen Recht und Sittlichkeit im Anschluß an Kants ‚Gesetz der Hospitalität‘“. In: Rechtsphilosophie. Zeitschrift für die Grundlagen des Rechts. Hrsg. v. Alexander Aichele u.a. RphZ, 7. Jg., Heft 3/2021; Bd. 2: „Migration“, S. 255-269, Baden-Baden 2021 (Nomos).
„Vom Willen zur Freiheit oder: Von Freibeutern und Freidenkern. Zum Freiheits- als Willensproblem bei Hans Jonas und Hannah Arendt“. In: Existenz und Freiheit. Karl Jaspers, Hannah Arendt und Heinrich Barth zur Freiheitslehre Augustins. Hrsg. v. Nils Baratella, Johanna Hueck u. Kirstin Zeyer. Basel 2022 (Schwabe Verlag). S. 107-131.
„Cosmopolitan critique – On being a world citizen alongside Kant, Arendt and Derrida”. In: Cosmos, Cosmopolitanism and Cosmopolitics throughout History. Hrsg. v. Soraya Nour Sckell u. Damien Ehrhardt. Berlin 2022 (Duncker & Humblot). S. 157-165.
„Das Kosmopolitische als ‚erscheinende Welt‘ – über Pluralität und Weltbürgerlichkeit als Parameter der Weltoffenheit bei Hannah Arendt“, in: HannahArendt.net, 12/2022 zum Thema „Kosmopolitismus“, hrsg. v. Wolfgang Heuer, Ursula Ludz, Frauke A. Kurbacher u.a. S. 6-26.
„Haltung. Eine philosophische Befragung“. In: Sozialpsychiatrische Informationen. Themenschwerpunkt: Sozialpsychiatrie als Haltung – Zwischen Attitüde, Ethos und Revolution. Hrsg. v. Samuel Niklas Thoma u.a. 53. Jg. 2/2023. S. 7-10. (Psychiatrie Verlag Köln).
„Gedanken zu einer Philosophie der Migration – als ein Beitrag zur Kritik der Macht der öffentlichen Verwaltung und des öffentlichen Diskurses“. In: Ethik der Macht der öffentlichen Verwaltung. Zwischen Praxis und Reflexion. Hrsg. v. Nanina Marika Sturm u. Emanuel John. Berlin 2023. S. 73-93. (Springer-Verlag, auch als e-book).
„Im Spiegel des Subjektiven und Personalen: Haltung – oder Reflexionen des Interpersonalen“. In: Personen und Subjekte des Politischen. Hrsg. v. Michel Dormal, Jürgen Förster, Edgar Hirschmann, Emanuel Richter u. Hans-Jörg Sigwart. Frankfurt a. M. 2024 (Nomos). S. 129 – 148.
„Wie Relation denken? Haltungsphilosophische Grundlinien und Perspektiven“. In: Ethik und Ethos der Haltung. Eine interdisziplinäre Annäherung. Hrsg. v. Marcus Llanque u. Stephanie Waldow. Paderborn 2026. S. 1-20. (Brill/Fink) (Reihe: Ethik – Text – Kultur, Bd. 21)
[1] Die folgenden Ausführungen beziehen sich insbesondere auf: „Fernsehgespräch mit Günter Gaus“. In: Hannah Arendt: Ich will verstehen. Selbstauskünfte zu Leben und Werk. Hg. v. Ursula Ludz. München/Berlin/Zürich 2005. S. 46-72.


