Gedankenexperimente in der Philosophie
Die Philosophie ist eine merkwürdige Disziplin. Sie hat keinen klar bestimmten Gegenstandsbereich und keine einheitliche Methodik. Es gibt aber eine philosophische Methode, die in fast allen Epochen und in fast allen Bereichen der Philosophie (und der anderen Wissenschaften) intensiv genutzt wurde und weiter genutzt wird: das Gedankenexperiment. Wenn man in Gedanken experimentiert, will man allein unter Nutzung der eigenen Vorstellungskraft etwas lernen. Aber wie kann dies gelingen? Die Frage, wie Gedankenexperimente zu verstehen sind, wie sie funktionieren und welchen wissenschaftlichen Wert sie haben, wird in der Philosophie seit einigen Jahren wieder vermehrt diskutiert. Und nun auch auf praefaktisch.
Bisherige Beiträge zum Thema
- Welt und Welterklärung
- Der Trolley-Führerschein. Eine pragmatische Bedienungsanleitung zu Gedankenexperimenten im Seminaralltag
- Epische Phänomene und Quallen (von denen Mary aber nichts weiß)
- Was ist das Ziel wissenschaftlicher Gedankenexperimente?
- Gedanken- als Wahrnehmungsexperimente. Überlegungen zu audiovisuellen Fake-Gesprächen Alexander Kluges
- Es gibt keine Gedankenexperimente!
- Philosophie als Experiment. Eine existenzielle Note
- Darf ich Sie auf ein Gedankenexperiment einladen?
- Ein «Experiment der reinen Vernunft»: Kants Erfindung des philosophischen Gedankenexperiments
- Boris liest etwas, das nicht aufgeht, und schaut “House of Cards”
- Undenkbare Gedankenexperimente
- Philosophische Gedankenexperimente sind nur was für Philosoph*innen? DenXte!
- Verschont das Denken mit Experimenten. Oder: Warum Gedankenexperimente in Philosophie und Moral nichts zu suchen haben
- Gedankenexperimente zwischen Himmel und Erde
- Was taugen philosophische Gedankenexperimente? Zur Ethik des Kontrafaktischen
- Vehikel der Unmittelbarkeit: Gedankenexperimente und Erkenntnis
- Von fallenden Steinen und träumenden Menschen
